Projekt Beschreibung

München | Ausgabe 54 | Winter 2020

Sportback-Kenner wissen, dass die bei Audi inzwischen in fast jeder Baureihe angebotene Heckvariante das gesamte Erscheinungsbild des Autos verändern kann. Auch beim e-tron tritt der Sportback ganz anders auf als das klassische SUV, obwohl beide Varianten in der Länge, Breite und Höhe fast idente Abmessungen haben.

Die Designer haben also die kräftige Statur eines raumorientierten SUV bis zur Gürtellinie aufrecht erhalten, dann aber die Eleganz eines Coupés draufgesetzt: Flach spannt sich das Dach über die muskulöse Karosserie und lässt den e-tron Sportback wie ein völlig anderes Auto wirken – schnittiger und kompakter.

Karosserie mit aerodynamischem Feinschliff

Die coupéhafte Karosserieform mit hoher Abrisskante reduziert den Luftwiderstand im Vergleich zum normalen e-tron noch einmal. Je nach Ausführung erreicht der Sportback den hervorragenden cw-Wert von 0,25, weil überall aerodynamischer Feinschliff betrieben wird. Die Effizienz steigern unter anderem der steuerbare Kühllufteinlass, die Aeroräder und der vollverkleidete Unterboden sowie die optionalen virtuellen Außenspiegel, die über kleine Kameras die Bilder auf Displays zwischen Armaturenbrett und Tür übertragen. Von all dem profitieren Verbrauch und Reichweite.

Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 21,4 – 27,0 (WLTP) CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0

Mehr Reichweite durch Rekuperation

Mit einer Batterieladung fährt der e-tron Sportback nach offiziellen Messungen bis zu 446 Kilometer. Alles bloß Theorie, meinen Sie? Nun, der heute angewendete WLTP-Messzyklus ist deutlich strenger als die früheren Verfahren und liegt nahe an der Realität. Bei neun von zehn Bremsvorgängen verwendet der e-tron Sportback keine Radbremse, dafür verzögert allein das Rekuperationssystem und gewinnt dabei Energie zurück. Im Idealfall kommen so bis zu 30 Prozent der Reichweite im e-tron Sportback durch Rekuperation zustande.