Projektbeschreibung

KITZBÜHEL & ALPENRAUM | AUSGABE 04 | Herbst 2017 Text: Klaus Dörre

Galerien, die aus Passion für die Zusammenarbeit mit KünstlerInnen agieren, sind selten. Die Salzburger Galerie Frey ist eine davon. Qualität zählt dabei. Deshalb haben auch „unbekannte“ KünstlerInnen eine reelle Chance. Was heutzutage nicht selbstverständlich ist. Ebenso wie die Tatsache, dass diese von den Geschwistern Peter und Andrea Frey und ihrem Team rundum betreut, behutsam aufgebaut und vertreten werden. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Der Erfolg und die Bekanntheit der Galerie Frey sind das Resultat einer pragmatischen Kunstliebe, die offensichtlich „genetisch bedingt“ ist. Bereits die Mutter der Geschwister machte sich in Salzburg als Galeristin einen Namen und präsentierte österreichische Klassiker von Attersee über Nitsch bis Zeppel-Sperl. Im Herbst ist Attersee wieder in Salzburg zu sehen. Im Mai war Herbert Golser zu Gast, ein Künstler, den die Galerie Frey exklusiv aufgebaut hat und dessen Werke inzwischen auch in New York, Miami, Basel, Hongkong zu Hause sind. Im Sommer wurde die Südtiroler Malerin und Installations-Artistin Esther Stocker präsentiert, ebenfalls eine Erfolgsgeschichte.

Leistbare Kunst

Galerie-Schwerpunkt in Salzburg wie in Wien ist die Vermittlung von zeitgenössischer, lebendiger Kunst, abwechselnd zwischen beiden Standorten und in relativ kurzen Zyklen. Peter Frey ist dafür – wenn er nicht gerade auf internationalen Kunstmessen unterwegs ist für seine KünstlerInnen oder neue, persönliche Kontakte knüpft – im Dauereinsatz zwischen der Hauptstadt und der Mozartstadt. Circa zwei neue KünstlerInnen stellt er pro Jahr vor zu – im Verhältnis zum reinen Galerie-Kunsthandel – wie er sagt „vernünftigen, nicht zu exklusiven und leistbaren Preisen“.

Interessante Newcomer

Er profitiert dabei auch vom regen Austausch mit gleich engagierten und -gesinnten Fachkollegen im Ausland, die wie er für Qualität bürgen. Sprich: Qualität, Ausbildung, Inhalte, bisherige Laufbahn – meist auch in Verbindung mit persönlicher Sympathie – sind ausschlaggebend dafür, welche Akteure er in sein Galerie-Programm aufnimmt. Dass dies durchaus subjektiv ist, ist ihm bewusst.

Wertvolle Aufbauarbeit

Allerdings hat er bisher bewiesen, dass sein „Auge“ für Qualität, seine Erfahrung und sein „Nicht-abgehoben-Sein“ ausschlaggebend dafür waren, dass bis dato unbekannte Künstler aktuell plötzlich gefragt sind und steigende Preise für ihre Werke erzielen. Dahinter stecken viel Geduld und fundierte Aufbauarbeit, die sich wie z.B. bei Herbert Golser auszahlte, der – wie einige andere – kaum präsent und bekannt war und dessen tolle Qualität während der Betreuung durch die Galerie Frey in aller Munde (und in zahlreichen namhaften Medien) war. Oder – aktuelles Beispiel – Harding Mayer, dessen fantastische Portraits vor zehn Jahren kaum registriert wurden und für die die Nachfrage gerade „explodiert“, wie Peter Frey berichtet.

Kunstliebhaber und Sammler sind – ebenso wie Menschen, die Kunst als Wertanlage und Investment erwerben – also gut beraten, die Qualität der von der Galerie Frey aufgelegten Werke und ihre KünstlerInnen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Kontakt

Galerie Frey Salzburg
Erhard-Platz 3
A-5020 Salzburg
T +43 (0)662 840200
art@galerie-frey.com
www.galerie-frey.com