Projekt Beschreibung

Kitzbühel & Alpenraum | Ausgabe 12 | Herbst 2020

Von der Tischlerei zum Spezialisten für High-End-Ausstattungen in Residenzen, Yachten und Business Jets – und makellose, unerreicht schöne Hochglanzoberflächen. Die Firmengeschichte von F/LIST nur als ungewöhnlich zu bezeichnen, wäre pure Untertreibung. Denn nach 70 Jahren erfüllen mittlerweile fast 950 Mitarbeiter weltweit anspruchsvollste Interior-Wünsche – egal, ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft. Streifzug im Gespräch mit Werner Kartner, CCO bei F/LIST.

STREIFZUG: F/LIST ist in einem ganz speziellen Sektor tätig, dem absoluten Luxus-High-End-Segment. Was ist dabei im Kundenkontakt besonders wichtig?

WERNER KARTNER: Unsere KundInnen schätzen unsere Handwerkskunst und erkennen ihren Mehrwert. Da ist Vertrauen das Wichtigste. Da geht es nicht primär um den Preis. Es geht um Emotion. Es geht um Leidenschaft. Es geht darum, dass man eine Story hat. Aber vor allem geht es um Vertrauen.

STREIFZUG: Als Generalunternehmer sind Sie bei komplexen Aufgaben besonders gefordert …

WERNER KARTNER: … Ja, wir müssen KundInnen mit ihrem Anliegen abholen, all ihre Befindlichkeiten verstehen und individuelle Wünsche richtig einschätzen. KundInnen können deshalb während des ganzen Prozesses auf ihren persönlichen Ansprechpartner zurückgreifen – auf einen absolut verlässlichen Verantwortlichen, der sich zu 100% um das Projekt kümmert und dieses termingerecht und mit absoluter Topqualität abschließt.

Werner Kartner

STREIFZUG: Wer ist bei F/LIST-Projekten noch beteiligt?

WERNER KARTNER: Wir sehen alle Beteiligten im Projektprozess als PartnerInnen. Auch ArchitektInnen, auch KundInnen sind dabei Teil des F/LIST-Teams. Unsere Erfahrung zeigt: Wenn alle Beteiligten gleichberechtigt als Partner involviert sind, ist es wesentlich einfacher, ein Projekt für alle erfolgreich abzuwickeln.

STREIFZUG: Wie wichtig sind für F/LIST externe DesignerInnen und ArchitektInnen?

WERNER KARTNER: Wir arbeiten sehr gerne mit DesignerInnen und ArchitektInnen von außen zusammen. Dabei sind wir jedoch prinzipiell unabhängig und flexibel. Denn wir lassen uns nicht auf den einen „must-have“ Design-Stil oder den einen „angesagten“ Look festlegen. Jedenfalls werden wir in Zukunft unsere Gestaltungskompetenz – wie etwa in unserer langjährigen, erfolgreichen Partnerschaft mit Carbone Design – weiter forcieren, um noch besser beraten zu können.

STREIFZUG: Wie intensiv ist der Austausch zwischen den einzelnen Abteilungen von F/LIST?

WERNER KARTNER: Es liegt auf der Hand, dass sich zwischen uns und den anderen Business-Units von F/LIST, wie Aircraft und Yacht Interiors, produktive Synergien ergeben. Wir profitieren auch von der generell sehr hohen Qualität im Haus. Sie ist die beste Werbung, die wir bekommen können. Und natürlich profitieren wir auch vom Cross-Selling. So haben wir gerade ein spannendes Projekt laufen: eine sehr komplexe Verkleidung einer Wand mit dreidimensionaler Geometrie. Der Kunde hat uns aufgrund der Erfahrung von F/LIST bei Business Jets und Yachten angefragt, und wir haben gesagt: Ja, wir machen das!

STREIFZUG: Kürzlich wurde F/LIST trotz seiner Größe als Manufaktur bezeichnet …

WERNER KARTNER: … Das sind wir auch – denn wir brennen für Handwerkskunst. Die große Leidenschaft für das perfekte Möbel wird bei uns noch gelebt. Und das spürt man sofort: Wir machen das besondere Feeling greifbar, jede/r kann die Möbel berühren, kann sie haptisch und visuell genießen – und erkennt sofort den immensen Mehrwert.

STREIFZUG: Welchen Stellenwert hat dann High-tech für Sie?

WERNER KARTNER: Wir arbeiten mit Technologien, die den Leuten das Leben leichter machen. Es müssen jedoch immer sinnvolle Lösungen sein, die auch konkreten Mehrwert schaffen. Als Kundenberater müssen wir zunächst kompromisslos und pragmatisch herausfinden, was aus ihrer Sicht das Beste ist. Man muss die KundInnen „lesen“ können.

STREIFZUG: Was ist dabei wichtig?

WERNER KARTNER: Ethik und Empathie sind unverzichtbar. Wir wollen tatsächliche Bedürfnisse erfassen und voller Begeisterung mit jedem Kunden/jeder Kundin gemeinsam individuellen Mehrwert schaffen. Jedes Projekt ist zu Beginn völlig offen. Man kann keines vom Ende herleiten. Wir haben kein Muster. Es gibt keine Serie. Wir können nicht automatisch vorhersagen, was die nächsten Schritte sein werden. Jedes Projekt ist ein Abenteuer – und deshalb immer eine unvergessliche, bereichernde Erfahrung für die KundInnen … und für uns.

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