Projekt Beschreibung

Kitzbühel | Ausgabe 46 | Winter 2019

Es gibt ein neues Material, das nicht nur genau wie Holz aussieht, sondern sich auch genauso anfühlt: Resysta. Und in manchen Bereichen kann es sogar wesentlich mehr als Holz.

Resysta besteht zu ca. 60% aus Reishülsen. Bei Reis denkt man natürlich gerne sofort an Asien. Aber weit gefehlt. Resysta ist eine deutsche Erfindung und wurde in Taufkirchen bei München entwickelt. Dort hat auch Valeria Duna im Hofquartier ihren Showroom namens Summerfield. Sie hat sich auf den Vertrieb von Produkten aus Resysta spezialisiert. Streifzug hat Frau Duna in ihren Verkaufsräumen besucht.

Gartenmöbel und Terrassen aus Kesysta. Absolut Witterungsbeständig und in vielen Farben erhältlich.

Ob Gartenmöbel, Fassaden oder Terrassen – Produkte aus Resysta sind absolut witterungsbeständig und in vielen verschiedenen Farbtönen erhältlich.

Frau Duna, Sie haben sich auf den Verkauf von Produkten aus Resysta spezialisiert. Was gibt es bei Ihnen zu entdecken?
Resysta wird sehr vielfältig verwendet. Es gibt z.B. Gartenmöbel von MBM (Münchener Boulevard Möbel) oder Terrassendielen und Fassadenprofile von Locomotion – alles aus Resysta. Diese Produkte stehen ständig draußen und sind der Witterung ausgesetzt. Und da spielt Resysta seine Stärken voll aus, da es 100% wasserfest ist und im Gegensatz zu Holz nicht auf Feuchtigkeit reagiert.

Dann wäre das Material ja auch ideal für Poolbereiche?
Was die Wasserfestigkeit angeht auf jeden Fall. Aber Resysta wäre ja nicht Holz 2.0, wenn es nicht mehr könnte. Denn auch Chlor- oder Salzwasser können dem Material nichts anhaben. Darüber hinaus ist es auch bei Nässe rutschfest und splittert nicht – also ideal für alle Barfußbereiche wie Terrassen, Balkone, Poolumrandungen oder Badestege. Unser Showroom hat auch Außenbereiche, wo Stege aus Resysta direkt ins Wasser gebaut sind, und das schon seit Jahren – es macht dem Material nichts aus. Das gilt übrigens auch für die Fassaden und Gartenmöbel aus Resysta, die wir dort zeigen.

Fassade aus Resysta

Könnte man auch selbst eine Terrasse mit Terrassendielen aus Resysta verlegen?
Etwas handwerkliches Geschick ist dazu schon notwendig. Wir haben für die Locomotion-Terrassendielen ein simples Komplettsystem entwickelt, das möglichst einfach zu verarbeiten ist. Da ist alles drin, was man zur Installation benötigt – Schrauben, Clips, die Unterkonstruktion und natürlich auch die Terrassendielen aus Resysta. Wir können aber auch zahlreiche Handwerker vermitteln, die wir geschult haben und wissen, wie man das Terrassensystem von Locomotion verlegt.

Resysta verlegt rund um einen Pool - winterliche Verhältnisse

Wie aufwändig ist die Pflege einer Terrasse aus Resysta?
Terrassendielen aus Resysta, aber auch Gartenmöbel oder Fassaden können ganz einfach gereinigt werden. In der Regel reicht ein leichter Strahl aus dem Hochdruckreiniger aus. Hartnäckige Flecken können mit einem Reinigungsmittel vorbearbeitet werden. Dann sieht die Terrasse wieder fast wie neu aus. Da Terrassendielen aus Resysta 100% wasserfest sind, benötigen sie auch keinen Schutzlack, der aufgefrischt werden muss. Resysta verrottet auch nicht, weshalb unsere Kunden sehr lange Freude an ihren Terrassen oder Fassaden aus Resysta haben.

Reste des Materials können also nicht auf den Biokompost?
Nein, da gehört das Material definitiv nicht hin. Die Firma Resysta nimmt die Reste aus Verbauungen und Rückbauten wieder zurück, zerkleinert diese und macht daraus wieder neue Produkte aus Resysta. Es gibt also einen geschlossenen Recycling-Kreislauf, weshalb Resysta 2018 sogar mit dem Green Product Award ausgezeichnet wurde.

Kontakt

Summerfield im Hofquartier
Geschäftsführerin: Valeria Duna
Hochstraße 21
D-82024 Taufkirchen
T +49 (0)89 61203344
F +49 (0)89 61203431
www.summerfield-resysta.de
www.summerfield-moebel.de
info@summerfield-moebel.de

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