Mehr Lebensqualität

Mix and match

  • Quelle: Lukas Kirchgasser
Mehr Lebensqualität2018-07-23T11:53:23+00:00

Projektbeschreibung

Wien | Ausgabe 21 | Frühling 2018

Wer möchte nicht in ein Unikat investieren, das wertbeständig ist und einen spürbaren Zusatznutzen bringt, indem das Raumklima nachweislich verbessert wird?

Wenn man Géraldine Förster in ihrem Geschäft besucht, wird man von dezenten bis knalligen Farben überrascht. All jene, die einen verstaubten Antiquitätenhandel erwarten, werden enttäuscht sein. Hier strahlen verschiedenste Pastelltöne mit Altweiß und tiefem Blau um die Wette. Auch wer Fischgrät-Parkett und Biedermeier-Möbel erwartet, findet sich plötzlich in einem geradezu modern gehaltenen Rahmen wieder. Die Nostalgie der antiken Kachelöfen wird von der Sachlichkeit eines weißen Ledersofas und schwarzer Bücherregale aufgebrochen. Daraus entsteht eine angenehme Spannung, mit der man nicht gerechnet hat.

Geradlinig…

… und unglaublich herzlich begrüßt uns die Inhaberin Géraldine Förster. Sie führt uns durch die Räume, erklärt die Zeitepochen der original antiken Kachelöfen und gibt Aufschluss über unterschiedliche Heizmöglichkeiten. Ihre Passion für den Familienbetrieb ist mitreißend und würde so manch andere in Versuchung führen, in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten. „Jeder, der meinen Vater kennt, wird bestätigen, dass an ihm ein Architekt verloren ging. Ich nehme an, daher habe ich mein Millimeter-Auge und das Gefühl für Farben und Proportionen.” Auch wenn sich Géraldine Förster wirklich gut mit ihren Eltern versteht, ist eine Betriebsübernahme immer eine heikle Sache. Sie verrät, was die Erfolgszutat – das „Chili im Schokoladenmousse“ – dabei war: „Make it yours’ war meine Devise. Ich habe den Gewerbebetrieb ausgelagert, das Firmenmodell umstrukturiert, mich neu positioniert und daraus einen spezialisierten Handel mit antiken Kachelöfen gemacht – mit einer tiefen Wertschätzung gegenüber der 100-jährigen Firmengeschichte und dem Lebenswerk meines Vaters!”

Farbenrausch

Oftmals entsteht bei dem Gedanken an Antikes unwillkürlich ein Bild von Braun- bis Beige-Tönen. Die Förster-Öfen jedoch zeigen sich in scheinbar modernen Farbkleidern, bei denen Interior Designer von Petrol, Mauve und Krokus zu sprechen beginnen würden. Auch die Auswahl an weißen historischen Rundöfen ist überwältigend. Seltene Schönheiten, die an eine Zeit voller Detailtreue und an die griechische Mythologie erinnern.

Mix and match

Dieses Motto gilt nicht nur im Fashion-Bereich. Jeder Lebensraum verdient das gewisse Etwas. Nicht umsonst stehen Förster-Öfen in Jugendstilvillen genauso wie in modernen Dachgeschoss-Wohnungen. Und: Selbst in der kleinsten Wohnung geht sich ein Biedermeier-Ofen aus, mit oder ohne Schornstein-Anschluss. Auf die richtige Mischung kommt es an. Man muss sich nur trauen und dem Rat der Fachfrau vertrauen.

Innenleben

Feurig oder automatisiert? Für die „Pyromanen“ unter uns wird der Kachelofen mit hochwertigem Schamott für die Holzbefeuerung ausgestattet und an einen geeigneten Schornstein angeschlossen. Alle anderen, die entweder keinen Kaminanschluss haben oder schlichtweg auf Knopfdruck heizen möchten, erhalten ein Innenleben mit 2 kW, das einen Anschluss direkt an die normale Stromleitung ermöglicht. Kostentechnisch sind beide Varianten sinnvoll, da der Kachelofen speichert und über Stunden wohlige Wärme abgibt.

In Zeiten von Klimawandel und immer länger werdenden Übergangsphasen ist es schön, eine Zusatzheizung zu haben, die gegebenenfalls die Zentralheizung ersetzt und in den wichtigsten Räumen Energie spendet. Tatsächlich gibt es eine wissenschaftliche Erklärung dafür, warum wir uns in Räumen mit Kachelofenwärme wohler fühlen als in anderen mit Zentralheizung. Géraldine Förster klärt auf: „Ein Kachelofen gibt langwellige Strahlungswärme ab. Da diese der Wärme der Sonne am nächsten kommt, wird sie als äußerst angenehm empfunden. Und da antike Kachelöfen Wärme abstrahlen ohne die Luft auszutrocknen, entsteht in Wohnräumen ein ganz besonderes, unvergleichlich wohltuendes Raumklima.“

Géraldine Förster

Géraldine Förster studierte Hotelmanagement und Unternehmensführung in Spanien, der Schweiz und in Monaco. Vielseitig und viersprachig hat sie seither mehrere Branchen und Abteilungen durchlaufen und geleitet. Nach sieben Jahren im Ausland kehrte sie nach Wien zurück und strukturierte das Business Modell Ihres Familienbetriebes um. Seitdem ist sie Vollblut-Unternehmerin. Um am Ball zu bleiben ist sie zusätzlich an einer Privatuniversität tätig, wo sie das Karrierezentrum leitete und unter anderem spannende Expert Talks organisiert. So eine „Portfolio-Career”, wie sie es nennt, kann schon mal den Abenteuergeist in einem wecken.

Kontakt

FÖRSTER | Antike Kachelöfen
Inh. Géraldine Förster, MBA
Beratung, An- und Verkauf
Währinger Straße 152
A-1180 Wien
T +43 (0)676 3015855
foerster@antike-kacheloefen.at
www.antike-kacheloefen.at

Termine nach telefonischer Vereinbarung