Moving Kitzbühel

5. Filmfestival Kitzbühel

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Projektbeschreibung

Kitzbühel | Ausgabe 41 | Sommer 2017

Das Filmfestival Kitzbühel (FFKB) findet vom 21. bis 27. August 2017 zum fünften Mal statt. Seine Aufmerksamkeit gilt besonders dem jungen internationalen Film. 2016 gab es bereits Einreichungen aus ca. 50 Ländern. STREIFZUG sprach mit Kathryn Ann Perrotti, Pressereferentin des FFKB.

Frau Perrotti, was ist die besondere Bedeutung des FFKB?

Das Filmfestival Kitzbühel legt seinen Fokus auf aufstrebende Filmschaffende. Somit ist es natürlich für Newcomer die perfekte Plattform, ihre Filme zu zeigen. Ihre Werke werden nicht nur einem breiten Publikum präsentiert, sondern auch einer hochkarätigen Jury, die sie unter die Lupe nimmt. Das FFKB ist vor allem durch seine Programmvielfalt (Wettbewerbsfilme, Autokino, Kino am Berg etc.) über die Jahre für Filminteressierte und Kinoliebhaber zu einem Fixpunkt im Terminkalender geworden. Weitere Besonderheiten des FFKB sind das familiäre Ambiente, der kreative Austausch und das gemütliche Zusammenkommen von Besuchern und Filmschaffenden.

Das AlpenDating ist eine gemeinsame Initiative des Filmfestivals Kitzbühel und der vier alpenländischen Filmförderungen. Es dauert zwei Tage und umfasst Speed-Dating, Präsentation der Förderer, Open-Air-Filmvorführung und einen Empfang. Nachwuchsproduzent/innen aus dem Alpenraum können auf diesem Wege ein zukunftsträchtiges Netzwerk knüpfen.

Wer kann am FFKB teilnehmen?

Unser Credo ist immer, möglichst wenig Einschränkungen zu machen. Wir haben keine Genres, Themen oder kreative Herangehensweisen, die wir verlangen. Es gibt aber natürlich bestimmte Restriktionen wie Produktionsjahr und Anzahl der schon realisierten Projekte der Einreichenden. So sind Erstlingswerke und aktuelle Produktionen beim FFKB Wettbewerb zugelassen.

Gibt es ein Schwerpunktthema für das diesjährige FFKB?

Unsere Programmverantwortlichen bemühen sich ein möglichst stimmiges Programm aus den Einreichungen zusammenzustellen. Schwerpunkte gibt es für den Wettbewerb an und für sich nicht. Im Rahmenprogramm gibt es aber zum Beispiel die Retrospektive, die sich einer Persönlichkeit widmet, oder die Heimat-Schiene, die Filme aus und über Tirol oder von Tirolern zeigt. In der Kategorie In-Persona wird man auch Klassiker der Filmgeschichte finden, die man dann gemeinsam mit Regisseur/in, Produzent/in oder Schauspielern/innen des jeweiligen Films genießen und anschließend mit den Verantwortlichen anregende Diskussionen führen kann.

Was ist die internationale Bedeutung des FFKB?

Die FIAPF-Akkreditierung (Anm. d. Red.: Die Fédération Internationale des Associations de Producteurs de Films ist eine internationale Interessenvertretung der Filmproduzenten mit Sitz in Brüssel) ist für uns ein Zeichen gewesen, dass wir am richtigen Weg sind. Diese Anerkennung hilft uns natürlich weiterhin Bewusstsein für das FFKB zu schaffen und als junges Festival auch in der Filmindustrie Kredibilität zu erlangen.

Welche prominenten Mitglieder können Sie dieses Jahr in der Jury begrüßen?

Die diesjährige Jury setzt sich wieder aus spannenden und bekannten Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen und Medien zusammen. Darunter Patricia Aulitzky, Aglaia Szyszkowitz, Ulrich Reinthaller, Max Tidof, Michael Bergmann. Aber auch Jakob Pochlatko, Patricia Riekel und Jan Jiracek von Arnim stellen sich dieser Aufgabe 2017.

Welche Kategorien gibt es für die Preisträger?

Wie in den letzten Jahren schon wird die Film-Gams in den Kategorien bester Spielfilm, bester Dokumentar- und bester Kurzfilm von der hochkarätigen Jury vergeben. Eine separate Jury kürt den besten Wintersport-Short. Das Publikum darf seinen Liebling jedes Jahr mit dem Publikumspreis belohnen. Des Weiteren vergibt der Verein der Freunde des Filmfestival Kitzbühel den Preis für den besten österreichischen Nachwuchsfilm, der somit auch gleich zur dreiwöchigen Drehbuchklausur im Folgejahr eingeladen wird.

Wie hat sich das FFKB etabliert und wie sehen Sie seine Bedeutung in der Zukunft?

Ich denke, die Bedeutung des FFKB wird stetig steigen. Die Filmindustrie – angefangen von Drehbuchautoren bis zu den Verleihern – wird ihren Blick immer mehr Kitzbühel zuwenden, da sich die Talente von heute und von morgen hier treffen. Man kann beim FFKB fernab vom üblichen Festivalstress in entspannter Atmosphäre netzwerken, Inspiration in der Umgebung finden und sich ungezwungen austauschen.

Herzlichen Dank für das Gespräch, Frau Perrotti!

Kontakt

Filmfestival Kitzbühel GmbH
Franz-Reisch-Straße 3
A-6370 Kitzbühel
presse@ffkb.at
www.ffkb.at

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