Projekt Beschreibung

München | Ausgabe 53 | Herbst 2020

„Mehr München geht nicht“, so Architekt Thomas Kröger: Die Isar vor der Haustür, der Gärtnerplatz um die Ecke und ein Blick über die Altstadt – diese sensationelle Lage ist nur eines von vielen Dingen, die das Wohnen in der Erhardt 10 so besonders machen. Die hochwertige Architektur des Ensembles bietet Raum für ganz unterschiedliche Wohnbedürfnisse. Vier der insgesamt 28 Wohnungen sind derzeit noch zu haben: eine Dachterrassenwohnung im Haus zur Isar sowie Maisonetten und Gartenwohnungen in der Remise.

Die städtisch anmutende Rotunde mit Putzflächen in Sgrafitto-Optik bildet den eleganten Auftakt zu den beiden Innenhöfen.

Das Ensemble von Euroboden bezieht sich in vielen Facetten auf die Strukturen der Umgebung: Am Isarufer weist das Gärtnerplatzviertel eine Reihe von denkmalgeschützten großbürgerlichen Gebäuden auf. So greift auch das Haus zur Isar mit seinen geräumigen Erkern ein wichtiges Motiv repräsentativen Wohnens der Gründerzeit auf, wie es entlang des Ufers in verschiedenen Ausprägungen zu finden ist. Raumhoch verglast, verkörpern diese Erker aber auch die Vorzüge modernen Wohnens und machen den Ausblick auf das Flussufer zu einem festen Bestandteil des architektonischen Erlebnisses. Auch die schlanken Säulen vor der Fassade spielen mit historischen Bezügen, schaffen aber zugleich eine subtile Distanz zwischen Innen und Außen. Die Fassaden sind in Sgraffito-Optik gestaltet, einer Handwerkstechnik aus der italienischen Renaissance, die auch in München eine lange Tradition hat, heute jedoch nur noch selten angewandt wird.

Über die gemeinsame Lobby im Erdgeschoss des Hauses zur Isar und die dahinterliegende Hofrotunde werden auch die drei Hofgebäude repräsentativ von der Isarseite erschlossen. Im rückwärtigen Teil des Grundstücks liegt der Gartenhof mit der Remise, deren variantenreiche Wohnungstypen besonders auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern ausgelegt sind.