Projekt Beschreibung

Hamburg | Ausgabe 24 | Herbst 2020

Freifrau besucht diesmal für Streifzug spannende Persönlichkeiten zuhause und zeigt dabei wie vielfältig die Produkte der Manufaktur sind. Auch bei Katharina Herold war Freifrau zu Gast – ein Gespräch über Kunst und Handwerk, über Kunst im Alltag und in der Kindheit und welchen Einfluss Kunst im Leben haben kann.

Auf Sylt hast Du lange eine Zweigstelle Eurer Hamburger Galerie geführt. Durch Deinen Vater hast Du Dich früh mit Kunst beschäftigt. Inwiefern hat Dich das in Deinem Verständnis dafür beeinflusst?
Ich lebe bei Kunst eine fast kindliche Herangehensweise. Mein schottischer Großvater hat immer gesagt: „Always stay curious.“ Deshalb mag und fördere ich es, wenn man sich der Kunst öffnet und Fragen stellt.

Man ist ja nie zu alt, um sich mit Kunst zu beschäftigen …
Man muss der Kunst gegenüber offen sein. Ich finde es auch schön, wenn sie sich Leuten erst später öffnet. Manche haben ab einem gewissen Alter die Muße, sich da noch einmal reinzufuchsen. Das ist toll! Mir ist es wichtig, dass niemand denkt, man müsste irgendetwas wissen, diesen oder jenen Künstler kennen.

In Deiner Wohnung sieht man, dass Du Stile und Epochen mit modernen Dingen mischst und alles in Deinen Alltag integrierst.
Ich habe keine Angst vor Kunst, fasse Kunstwerke metaphorisch gesprochen nicht mit Samthandschuhen an.

Samtstuhl von Freifrau Manufaktur aus Lemgo

In Deiner Küche haben wir eine antike Schale im Spülbecken gesehen. Hast Du keine Angst, sie vielleicht dabei zu zerbrechen?
Die Schale war eine Fayence aus dem 18. Jahrhundert. Die ist nicht dafür gefertigt worden, in der Vitrine zu stehen. Natürlich passe ich auf die Dinge auf, aber es ist doch auch schön, etwas wieder zum Leben zu erwecken. Sie nur in die Vitrine zu stellen, finde ich schade.

Du hast vor einiger Zeit Deine eigene Firma gegründet: Heroldian Art Concepts. Was ist Dein Konzept?
Kunst ist etwas äußerst Persönliches. Mein Ziel ist erreicht, wenn ich Leuten die Welt der Kunst eröffnen kann und wir gemeinsam Werke gefunden haben, die für sie ganz persönlich passend sind, mit denen sie sich wohlfühlen, die sie inspirieren.

Sessel von Freifrau Manufaktur aus Lemgo

Wie fängst Du Deine Arbeit mit Deinen Klienten an?
Erst muss ich sie kennenlernen, ganz viel über sie erfahren. Ich frage, was ihnen gefällt und was ihnen nicht gefällt. Ich schaue mir die Räume an und lasse mit einfließen, in welcher Stadt, in welchem Land wir uns befinden.

Du hast auch ein Magazin über „Leben mit Kunst“ herausgebracht. Wieso ist das so wichtig für Dich?
Mich macht es immer ein bisschen traurig, wenn Leuten Angst vor Kunst eingebläut wird. Es gibt auch andere Kunst als solche, von der man einen Meter Abstand halten muss. Außerdem möchte ich die Geschichten erzählen, die hinter einem Künstler und seinen Werken stecken.

Sitzmöbel von Freifrau Manufaktur aus Lemgo

Wie kann man diese Barrieren überwinden?
Allgemein sollte Kunst wieder mehr erreichbar sein. In Deutschland ist es oft für die meisten zu teuer ins Museum zu gehen. In Großbritannien sind Museen kostenlos und es geht ihnen finanziell trotzdem besser als hierzulande. Das ist ein längeres Thema. Ich kann nur jedem empfehlen, Galerien zu besuchen und Ausstellungen anzuschauen.

Sich Kunst subjektiv auszusuchen, könnte bedeuten, dass man wirtschaftlich falsche Entscheidungen trifft.
Man kann den Markt ansatzweise lesen. Es ist aber auch eine Masche, Kunst als Investition zu vermarkten und natürlich auch eine Art Marketing, über Rekordsummen zu berichten. Kunst sollte m.E. als Kunst wahrgenommen werden und nicht als geparktes Geld in irgendeinem Lager verschwinden.

Wonach fragt Eure Klientel?
Das ist verschieden. Ich habe oft Besucher in der Galerie, die zuerst nach der besten Investition fragen.

Was sagst Du Ihnen dann?
Dass die beste Kunstinvestition immer die ist, mit der man glücklich ist.

Vielen Dank für das Gespräch!

Freifrau Manufaktur aus Lemgo

Gefühlsmanufaktur

Es geht um das Gefühl, angekommen zu sein, sich sofort wie Zuhause zu fühlen. Die Sitzmöbelmanufaktur Freifrau aus Nordrhein-Westfalen erzeugt genau diesen besonderen Wohlfühlfaktor mit ihren luxuriösen Sitzmöbeln, die durch höchste Qualität und stilvolles Design bestechen.

Ob Ankunft an einem fernen Ort oder im eigenen Zuhause: wir kommen an, setzen uns und atmen durch. Die Philosophie der Marke Freifrau Sitzmöbelmanufaktur ist auf dieses besondere Gefühl des Ankommens ausgerichtet. Das Sitzmöbel ist ein Ort der Ruhe. Ein Ort, an dem sich der Mensch wohlfühlt. Ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen. Ein Lieblingsplatz – und ist dieser entstanden, dann soll er bleiben. Aus diesem Bedürfnis heraus entstehen bei Freifrau Sitzmöbel von höchster Qualität, deren Design alle Modeströmungen überdauern.

Edel, fein, kompromisslos zeitlos

Dabei stehen das Wohlbefinden und die Multisensualität der Produkte im Fokus. Edle Materialien wie feinstes Leder und eine schier unendliche Auswahl an High-End-Stoffen lassen kaum Wünsche offen. Aber auch in der Produktion gilt kompromisslose Qualität als oberstes Credo. Die Herstellung der Freifrau Produkte ist regional beheimatet und zeugt von meisterlichem Handwerk. Ziel ist es Produkte mit langlebigem Wert zu schaffen und durch zeitloses Design zu bestechen. Was bleibt: ein Gefühl von zuhause an jedem Ort auf dieser Welt mit einem besonderen Manufaktur-Produkt „Made in Germany“.

Die Möbel von Freifrau Manufaktur aus Lemgo werden noch per Hand gefertigt

Die Freifrau Sitzmöbelmanufaktur …

… wurde 2012 von Hansjörg Helweg gegründet. Das Familienunternehmen aus Lemgo, Nordrhein-Westfalen, hat sich als einer der führenden deutschen Hersteller von Sitzmöbeln im Luxussegment etabliert. Die Bandbreite der Einsatzgebiete reicht von Privathäusern über Gastronomie und Hotellerie, Ladenlokale und Showrooms bis hin zu öffentlichen Räumen.

Sessel von Freifrau Manufaktur aus Lemgo

Kontakt

freifrau.com