Sleep & Dine am Fleet

Sir Nikolai

  • Sir Nikolai Hotel Hamburg Restaurant
    Quelle: Sir Nikolai Hotel
Sleep & Dine am Fleet 2017-11-14T08:21:50+00:00

Projektbeschreibung

Hamburg | Ausgabe 20 | Herbst 2017 Text: Anke Bracht

Hamburg ist nicht gerade arm an Designhotels. Fällt eine Neueröffnung da noch ins Gewicht? Die Antwort ist eindeutig: Ja, Sir! Seit Juni beherbergt Sir Nikolai seine Gäste nicht nur in nobel-urbanem Ambiente, sondern weiß auch kulinarisch Akzente zu setzen – mit japanisch-peruanischer Fusion Cuisine.

Es gibt Orte in Hamburg, die besitzen etwas Magisches. Die Gegend rund um Nikolaifleet und Cremon gehört zweifelsohne dazu. Hier stehen einige der ältesten Häuser der Stadt, verbunden durch enge, mit Kopfstein gepflasterte Gassen, während keine hundert Meter entfernt Speicherstadt und Hafencity aufragen. Vor dieser einmaligen Kulisse hat im Juni ein neues Designhotel eröffnet – das Sir Nikolai, nach dem Sir Savigny in Berlin das zweite Haus der Sir Hotels in Deutschland. Zur 2013 gegründeten Hotelgruppe zählen zwei weitere Häuser in Amsterdam und eines auf Ibiza.

Der gebürtige Israeli Liran Wizman, Gründer und Eigentümer von Sir Hotels, bescheinigt jedem einzelnen einen uniquen, urbanen Charme. „Wir wollten etwas wirklich Neues nach Hamburg bringen“, beschreibt er seine Ansprüche an Sir Nikolai, „neue Erfahrungen in Design und Kulinarik.“ Gleichzeitig, so Wizman, zolle das Konzept mit einer handverlesenen Bibliothek und Arbeiten regionaler Künstler – darunter Henning Kles und Irmgard Nolte – der Historie des Standortes Tribut: Das Sir Nikolai befindet sich in einem siebenstöckigen ehemaligen Kontorhaus. Früher wurde hier Saatgut umgeschlagen, heute präsentieren sich hinter der Fassade 94 Zimmer und Suiten in unaufgeregter Eleganz und zeigen Liebe zum Detail. Ruhige Farben, dunkle Holzböden, dazu ein gelungener Stilmix mit Elementen des Art déco und dem Verweis auf Möbelklassiker der letzten Jahrzehnte schaffen eine lebendige, wohnliche Atmosphäre: Urban Chic auf hohem Niveau. Das gilt in gleicher Weise für das gastronomische Herzstück des Hotels – IZAKAYA Asien kitchen & Bar. Hier dinieren die Gäste unter dem Glasdach eines Atriums, mit Blick auf die offene Küche. IZAKAYA ist das Werk von Yossi Eliyahoo. Der wie Wizman aus Israel stammende Unternehmer hat mit seinen gastronomischen High-End-Konzepten bereits die kulinarische Szene Amsterdams umgekrempelt; im Berliner Sir Savigny begeistert sein Burgerlokal „The Butcher“ Gäste der Hauptstadt wie Einheimische. Typisch für seine Konzepte sind offen gestaltete Räume und Küchen. Im Sir Nikolai hat diese zwei Balkone, auf denen der Gast über dem Fleet schwebend an seinem Drink nippen kann. Für das Interieur sowohl der Zimmer und Suiten als auch der öffentlichen Bereiche und des Restaurants zeichnet das niederländische Design-Studio FG Stijl verantwortlich, dessen Kreative u.a. auch dem Mandarin Oriental in München ein unverwechselbares Gesicht verliehen.

Doch nicht nur das Design des IZAKAYA ist bemerkenswert, auch das kulinarische Niveau ist top. Zu Sushi und Sashimi gesellen sich vornehmlich Fisch- und Fleischgerichte, die auf dem traditionellen Robota-Grill oder in einer Hibachi-Feuerschale zubereitet werden. Ebenfalls Teil des gastronomischen Konzepts ist das „Sharing“ – alle Speisen landen in der Tischmitte und werden geteilt. Die Inszenierung der Gerichte ist beeindruckend, das Auge isst halt mit. Wer sich mit einer englischen Speisekarte schwertut oder ein Neuling der Nikkei-Küche ist, sollte dem IZAKAYA dennoch einen Besuch abstatten. Die freundlich-entspannten Service-Mitarbeiter verstehen sich auf die Beratung der Gäste und darauf, Menüs zusammenzustellen. Das dürfte für viele Gäste wirklich eine neue Erfahrung sein – und genau das hatte Liran Wizman ja auch versprochen.

Kontakt 

Sir Nikolai Hotel
Katharinenstraße 29
D-20457 Hamburg
T +49 (0)40 2 999 666 0
hello@sirnikolaihotel.com
www.sirnikolaihotel.com

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