Projektbeschreibung

KITZBÜHEL & ALPENRAUM | AUSGABE 04 | Herbst 2017

Zusammen mit ihrem Mann Albert führt Gerri das Kultrestaurant „Trauti“ in Meran. Sie sagen ja zu Haute Cuisine, aber nein zu Schnickschnack. Es ist wohl diese außergewöhnliche Kombination, die das Trauti zum In-Treff für Promis und den „Südtiroler von nebenan“ macht.

Gerri heißt eigentlich Gerlinde Gross und das Trauti eigentlich „Restaurant Trautmannsdorf“. Doch so nennt sie keiner. Allein das lässt erahnen, wie locker-lässig die Atmosphäre im Meraner Gourmettempel ist – eben ganz so locker wie das Gastgeberpaar. VIPs sind im Trauti herzlich willkommen, doch Starallüren fehl am Platz. Denn für Gerlinde und Albert Gross ist jeder Gast ein gern gesehener und wird auf dieselbe direkte und charmante Art und Weise behandelt. Vielleicht besuchen die Promis gerade deshalb das schicke Restaurant oberhalb von Meran, in nächster Nähe der bekannten Gärten von Schloss Trauttmansdorff, so gern. Prinzessin Carolin von Monaco, Sänger Zucchero, Entertainer Thomas Gottschalk, Model Naomi Campbell und Sportagent Flavio Briatore waren hier schon zu Gast. Doch objektiv betrachtet, ist es wohl die ausgezeichnete Küche, die die Menschen ins Trauti lockt.

„Wir brauchen keinen Stern“

Gastrokritikern zufolge hätte sich das Restaurant längst einen Stern verdient – doch die Gastgeber entscheiden sich ganz bewusst dagegen, Gerri selbst meint dazu: „Wir haben doch schon einen Stern – mich“. Diese Aussage mag den ein oder anderen verblüffen; doch wer einmal im Trauti zu Gast war, weiß es besser: Gerri und ihr Mann sind nicht überheblich, sondern authentisch und überzeugt von dem, was sie tun. Jeden Morgen begibt sich Albert auf den Weg, um frische, hochwertige Produkte auf dem Markt oder beim Fachhändler einzukaufen. Das Ganze gleicht einem Ritual – jede Zutat wird zunächst genauestens unter die Lupe genommen, beschnuppert, manchmal verkostet und erst dann für gut oder nicht gut genug befunden. „Für unsere exquisiten Kreationen und für unsere Gäste darf es schließlich nur das Beste sein“, so der „Gemüseflüsterer“.

Was kommt nun auf den Tisch?

Sashimi vom norwegischen Wildlachs mit Avocado, Cappuccino vom Champagnersüppchen, Pincanha-Carpaccio vom Black-Angus-Rind mit geschmorten Artischocken und Burratina, Parmesan-Risotto mit gebackenem Freilandei und schwarzem Trüffel … Die internationale Karte mit Südtiroler Note lässt Gourmetherzen höherschlagen. Doch als wäre die bunte Auswahl nicht genug, warten die „Trautis“ täglich mit kleinen und großen Überraschungen auf. Die lebende Speisekarte Gerri nimmt sich an jedem Tisch Zeit, um die Specials des Tages persönlich zu präsentieren – wer diese nämlich im Menü sucht, sucht vergeblich. Bis zu 20 Gerichte trägt Gerri Tag für Tag und Tisch für Tisch wie ein melodisches Gedicht vor, und wie das Amen in der Kirche ist ihr legendäres Abschlusswort „fertig“ nach jedem Auftritt sicher.

Wer, wie, was und wann?

Im Szenelokal herrscht reges Treiben, es wird gelacht, gefeiert, gespeist, getrunken und zu späterer Stunde nicht selten getanzt und gefachsimpelt. Das Trauti ist das ganze Jahr von 19.00 bis 3.00 Uhr geöffnet – ausgenommen sonntags und montags, denn da gönnt sich die flippige Crew Zeit für Entspannung und Inspirationssuche. Eine weitere Besonderheit: Warme Speisen werden bis 1.00 Uhr morgens serviert.

Kontakt

Restaurant Trautmannsdorf – Trauti
St. Valentinstraße 17
I-39012 Meran
Dienstag bis Samstag von 19.00 bis 3.00 Uhr
Sonntag und Montag ist Ruhetag
Reservierung: T +39 0473 232818