Projekt Beschreibung

München | Ausgabe 51 | Frühling 2020

Gartenmöbel werden durch Wind und Wetter sehr stark beansprucht. Daher müssen auch hochwertige Gartenmöbel aus Holz immer wieder gepflegt werden bzw. vor extremer Witterung wie z.B. im Winter geschützt werden. Das ist aufwändig und macht viel Arbeit.

Doch es gibt ein neues Material, das von edlen Tropenhölzern kaum zu unterscheiden ist und dennoch 100%ige Witterungsbeständigkeit bietet. Die Lösung sind Reishülsen und das Material heißt Resysta. STREIFZUG hat Frau Valeria Duna in ihrem Showroom in Taufkirchen bei München besucht und interviewt, da sie sich auf hochwertige Design Gartenmöbel aus Resysta spezialisiert hat.

Streifzug: Frau Duna, was können Gartenmöbel aus Resysta, was Gartenmöbel aus Holz nicht können?

Valeria Duna: Optisch und haptisch sind Gartenmöbel aus Resysta kaum von Holz zu unterscheiden. Aber im Gegensatz zu Holzmöbeln sind Möbel aus Resysta sehr pflegeleicht und 100% witterungsbeständig. Das heißt, man kann Gartenmöbel aus Resysta einfach das ganze Jahr über draußen stehen lassen. Sie müssen diese Möbel weder mit einer unschönen Plane vor dem Winter schützen noch im Frühjahr schleifen oder ölen. Eine einfache Reinigung ist vollkommen ausreichend, damit die Möbel wieder wie neu aussehen.

Streifzug: Das klingt gut. Warum kann das Resysta und Holz nicht?

Valeria Duna: Das liegt an den ca. 60% Reishülsen, die in Resysta enthalten sind. Genau wie die Reishülse das Reiskorn perfekt vor Witterungseinflüssen schützt, so wirkt es auch in Resysta. Reishülsen reagieren im Gegensatz zu Holz nicht auf Feuchtigkeit oder Nässe. Diese Eigenschaft kommt eben auch Produkten aus Resysta wie z.B. Gartenmöbeln, aber auch Terrassendielen oder Fassaden aus Resysta zu Gute.

Streifzug: Das klingt auch ökologisch sehr sinnvoll?

Valeria Duna: Das stimmt. Reishülsen sind ein Reststoff der Lebensmittelindustrie, die sonst keine weitere Verwendung haben. Resysta kann aber auch in dieser Hinsicht mehr als Holz, da es zu 100% recyclebar ist. Verwitterte oder behandelte Hölzer sind dagegen Restmüll und können nicht recycelt werden. Die Firma MBM, der Spezialist für Gartenmöbel aus Resysta, entwickelt dazu immer mehr Designmöbel, die sich ganz einfach recyceln lassen. Resysta hat daher eigene Rücknahmestellen eingerichtet. Dort wird das Material gesammelt, aufbereitet und wieder dem Herstellungsprozess von Produkten aus Resysta hinzugefügt. Damit hat Resysta schon heute einen geschlossenen Materialkreislauf.

Streifzug: Optisch und haptisch wie Holz, pflegeleicht und dazu noch nachhaltig – mehr geht nicht, oder?

Valeria Duna: Doch! Das Material hat noch einen weiteren wichtigen Vorteil gegenüber Holzmöbeln – es splittert nicht. Holz vergraut mit der Zeit, bildet Risse. Jede Frau, die sich schon mal Strumpfhosen an einem Holzstuhl aufgerissen hat, weiß wovon ich spreche. Bei Möbeln aus Resysta passiert das nicht.

Streifzug: MBM, die Firma deren Möbel Sie hauptsächlich in ihrem Showroom verkaufen, hat sehr viele Stücke aus Resysta im Programm. Welches ist ihr Favorit?

Valeria Duna: Das kann ich nicht pauschal beantworten. Das kommt auf die Wohnsituation an. Bei den Sitzgruppen mag ich besonders die Serie Alpenblick, da diese alpinen Flair auf moderne Art und Weise ausstrahlt. Bei den Loungemöbeln finde ich die 2020 neu dazu gekommene Serie Long Island sehr gelungen. Diese ist sehr schlicht gehalten und passt daher ebenso sehr gut auf eine Privatterrasse wie in den Außenbereich eines Hotels.

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