Project Description

Wien | Ausgabe 23 | Frühling 2019

1987 beschloss Harald Geba – von Design und Architektur inspiriert – traditionelle asiatische Teppich-Handwerkskunst mit modernem Design zu verknüpfen. Seitdem gelten die in Nepal gefertigten, außergewöhnlich sinnlichen Qualitäts-Teppiche seiner Galerie als Highlights der internationalen Branche.

Die in Nepal verarbeitete Wolle dafür stammt von Hochgebirgsschafen aus Tibet. Ihre besonders langen Fasern und der hohe Gehalt an Wollfett sind die ideale Basis für langlebige Teppiche. Ebenso die schonende Verarbeitung, die die natürlichen Eigenschaften erhält. Denn um das wertvolle natürliche Wollfett zu erhalten, wird die Wolle ausschließlich im kalten Hochgebirgsbach gewaschen und an der Sonne getrocknet. Danach kardieren die geschickten Hände nepalesischer Spezialistinnen den Woll-Rohstoff von Hand und verspinnen ihn – ebenfalls händisch – zu feinsten Wollfäden.

Feinschliff: Das Geba Logo wird in Handarbeit auf den fertigen Teppich gestickt.

Das Leuchten der Farben

Die handkardierte und -versponnene Wolle nimmt später die Farben in unterschiedlicher Intensität auf. Das sorgt für den außergewöhnlichen Charme und Charakter der Teppiche. Das Färben erfolgt mit naturbelassenen, umweltfreundlichen Pflanzenfarben – nach einer eigens bei Geba entwickelten Farb- und Harmoniepalette. „Leichte Abweichungen in der Farbechtheit werden durch die Grundfärbung der Wolle verursacht; sie machen die Naturteppiche besonders lebendig“, erläutert Harald Geba, der die Rohstofflieferanten und Produktionsateliers in Nepal regelmäßig besucht, und ergänzt: „Selbstverständlich können wir durch synthetische Farben – z.B. für exklusive Interieur-Projekte – auch exakte Farbwiedergaben gewährleisten.“

Teppichknüpfen: eine uralte Tradition

Beim Knüpfen der Teppiche in den Ateliers in Nepal verwenden die produzierenden Familien den seit Jahrtausenden bekannten tibetanischen Schlingknoten. Vorteil: Ornamente und Muster können präzise ausgeführt werden – gleichzeitig sind die Qualitäts-Teppiche dadurch robust und besonders alltagstauglich.

Knüpferinnen beim Kardieren der Wolle

Bis zum Schluss: Handarbeit für Top-Qualität

Am Ende der Produktion der Teppich-Unikate stehen das gründliche händische Waschen und das Aufspannen zum Trocknen in der Sonne. „Damit garantieren wir die nachhaltige Maßhaltigkeit der Produkte“, so Harald Geba. „Die Ergebnisse sind Teppiche von beispielloser Brillanz und zeitloser Qualität, von denen noch dazu jeder seine ganz eigene Geschichte erzählen kann.“ Die fertigen Produkte werden nochmals nach strengen Qualitätskriterien geprüft, verpackt und nach Österreich versandt. Von dort aus finden sie ihren Weg zu Kundinnen und Kunden im Privat- und Objektbereich – und beleben jedes Ambiente mit ihrer ganz eigenen, faszinierenden Energie.

Fair handeln

„Von der Schur der Schafe bis zum fertigen Stück gehen unsere Teppiche durch viele Hände. Das Tun dieser Hände soll nicht durch Zwang und Ausbeutung, sondern durch Freude und Zufriedenheit motiviert sein“, erläutert Harald Geba abschließend. „Daher folgt unsere Teppichproduktion den Regeln des Labels STEP, mit dem wir uns zu sozialem Engagement und zu fairen Bedingungen verpflichten und entsprechenden Kontrollen unterwerfen.“

Ausgezeichnet:

  • Verleihung des Steirischen Landeswappens 2018
  • WKO-Auszeichnung für unternehmerische Leistung – 30-jähriges Firmenjubiläum 2017
  • Gewinner Möbel & Design Guide Händler Award 2016
  • Carpet Design Awards Finalist 2007, 2013, 2014
  • Erzherzog-Johann-Preis 2000

Referenzen (Auszug):

  • Casinos Austria
  • Stift Admont
  • Salzburger Dom
  • Le Palais Sans Souci / Wien
  • Richard Meier Architect – New York
  • Red Bull Ring / Spielberg
  • Hotel Grand Ferdinand / Wien
Harald Geba testet auf 4000 Metern Höhe die Wollqualität der Schafherden.

Kontakt

Teppichgalerie Graz
A-8010 Graz
Hans-Sachs-Gasse 3
T +43 (0)316 836383
geba@geba.cc
www.geba.cc

Zum Firmenprofil