Projekt Beschreibung

Yachting | 2020

Passt das zusammen? Der Luxus, den eine Charteryacht ihren überdurchschnittlich anspruchsvollen Gästen bietet, und der Wunsch nach veganem Essen? Spontan könnte man die Frage verneinen. Doch vegane Kost unterstützt schließlich einen „healthy lifestyle“ – und dieser ist für viele Yachtcharter-Gäste ein ganz selbstverständlicher Bestandteil ihres Lebens. Juan Carlos Gutiérrez, der auf der 37 Meter langen Segelyacht A SULANA angeheuert hat, erzählt, dass auf mehr als der Hälfte der Charterreisen vegane oder vegetarische Gäste mit an Bord sind. Er sagt: „Unter den wohlhabenden Menschen in der Welt der privaten Yachten gibt es eine riesige Diversität.

Aber ich habe bislang keinen einzigen getroffen, der kein gesundes Essen mochte.“ Der gebürtige Madrilene serviert als Vorspeise zum Beispiel „Coral Temptation“: Hierfür kombiniert er unterschiedliche Meeresalgen mit lokalen Produkten. Auf dem Teller vereinen sich Puffreis mit Spirulina, knuspriges Tofu mit indonesischer Sauce, kleine Gemüsestifte, Süßzwiebelcreme, Nori-Paste und als dekorative Elemente sternförmiges Moos, eine Kresse mit dem schönen Namen „Salty Fingers“ sowie Blüten und Kokosnuss-Grieß, um den Sand des Meeresbodens nachzuempfinden.

Auch Bianca Murphy, die seit fast zehn Jahren als Köchin auf Yachten mit bis zu 130 Metern Länge unterwegs ist, reagiert auf die drastisch gestiegene Nachfrage nach veganem Essen. Auf der 50 Meter langen ENDEAVOUR serviert sie gern eine Rote-Beete-Terrine, die von marinierten Tomatenscheiben, Basilikum und frittierten Pralinés begleitet wird. Für den süßen Abschluss schwört die Chefin auf die Ananas. Eine Scheibe der saftigen Frucht setzt sie auf einen Teigboden, der natürlich ohne Ei auskommt. Dazu serviert sie Pistazien- und Kokosnussmilch-Eis, begleitet von einer ebenfalls eilosen Tuile-Flöte, einer hauchdünn gebackenen Waffel aus der hochdekorierten französischen Patisserie.

Auch Bianca Murphy, die seit fast zehn Jahren als Köchin auf Yachten mit bis zu 130 Metern Länge unterwegs ist, reagiert auf die drastisch gestiegene Nachfrage nach veganem Essen. Auf der 50 Meter langen ENDEAVOUR serviert sie gern eine Rote-Beete-Terrine, die von marinierten Tomatenscheiben, Basilikum und frittierten Pralinés begleitet wird. Für den süßen Abschluss schwört die Chefin auf die Ananas. Eine Scheibe der saftigen Frucht setzt sie auf einen Teigboden, der natürlich ohne Ei auskommt. Dazu serviert sie Pistazien- und Kokosnussmilch-Eis, begleitet von einer ebenfalls eilosen Tuile-Flöte, einer hauchdünn gebackenen Waffel aus der hochdekorierten französischen Patisserie.

Bianca Murphy

Juan Carlos Gutiérrez

Christopher Simon