Project Description

KITZBÜHEL & ALPENRAUM | AUSGABE 04 | Frühling 2016

Wenn dieses expeditionstaugliche Meisterwerk der Schiffsbaukunst in See sticht, hat es eine außergewöhnlich exklusive Klientel an Bord. Menschen, die wahrscheinlich auch ihre eigene Luxusyacht besitzen. Ein „Accessoire“, das allerdings bei vielen, die Wert auf wahre und diskrete Noblesse legen, heutzutage immer weniger gesellschaftlich akzeptabel ist.

Die kreuzfahrt- und arktiserfahrenen Kapitäne der 105 m langen „Lady Moura“, Kapt. Matthias Bosse und Kapt. Michael J. Zerr, hatten eine Vision. Zwei Jahre Arbeit und eine ansehnliche sechsstellige Summe steckten sie mit Ihrem Unternehmen Swiss Ocean Services in das Projekt „Sea Hawk“. Um es zu realisieren gewannen sie den Schiffsbau- und Finanzexperten Caspar Andri Largiader als dritten Partner. Das Ziel: Eine wirklich expeditionstaugliche Luxus-Charteryacht zu entwickeln und zu bauen, die der klassischen Yachtklientel auf intimem und adäqatem Niveau außergewöhnliche Abenteuer und Erlebnisse bietet, denn: „Der Trend geht vom reinen Besitzen zu immateriellen Werten, zum Erzählbaren. In Wertigkeit und Geborgenheit abenteuerliche Reisen zu unternehmen, das ist der Wunsch einer gereiften Eigner-Generation“, erklärt Bosse. Die Hauptzielgruppe definiert er folglich als „High Net Worth Individuals, die sich auch eine eigene Yacht leisten können“.

Luxus und echtes Abenteuer

Die Initialzündung zu „Sea Hawk“ erlebte der aus der Expeditionsschifffahrt kommende Kreuzfahrtkapitän auf der „MS HANSEATIC“ in der Antarktis mit der Frage: „Warum gibt es keine Luxus-Charteryacht, die ein ähnliches Programm anbietet?“ Und mit der Erkenntnis: „Viele Explorer-Yachten, die heute unterwegs sind, wurden nicht aus der Praxis der Expeditionsfahrt entwickelt und werden den harten Anforderungen kaum gerecht.“ Markt- und damit für die „Sea Hawk“ erfolgsrelevant ist in diesem Zusammenhang das ungebrochene Interesse an Expeditions-Reisen in die Arktis und die Antarktis, bei denen sie – wie Bosse avisiert – länger als üblich bis zu 21 Tage unterwegs sein soll. Auch Kamtschatka, die Nordwest-Passage oder den Amazonas nennen Bosse und Zerr als Wunsch- und Traumziele Ihrer exklusiven Klientel.

Völlig neues Schiffskonzept

Zusammen mit Michael J. Zerr brachte er rund 50 Jahre Erfahrung auf See – oft unter extremen Bedingungen – mit in die Entwicklung der „Sea Hawk“ ein und holte international renommierte Partner wie McFarlane Ship Design, Polarkonsult und Sterling Scott mit an Bord. Das Resultat ist ein einmaliges Schiffskonzept, das völlig neue Dimensionen im V.I.P.-Tourismus verkörpert und bei dem – für weitere Investoren interessant – die Fachleute an Bord schon mit einer veritablen Rendite rechnen, wenn die Yacht nur zu 60% pro Jahr gebucht ist!

Eleganter „Seefalke“

Die „Sea Hawk“ ist 103 m lang und 18,5 m breit und kann 36 Gäste, in 18 Suiten beherbergen. Die „Kabinen“ sind Appartements mit Balkon und 65 m2 Größe. Sie sind kombinierbar, sodass auch Familen einen Luxusurlaub auf einer Suite von bis zu 280 m2 genießen können. Salon und Bar auf Top-Niveau gehören ebenso zum Ambiente der Yacht wie ein Pool und ein großer Kinderclub. Ein Helicopter befindet sich auf dem Top-Deck in einem beleuchteten und drehbaren Hangar mit angeschlossener Bar – ein „very special place“ für erfahrene „Kreuzfahrer“. Kenner werden in dem schnittigen „Falkenschnabel-Bug“ der „Sea Hawk“ hohe praktische Funktionalität erkennen: „ Durch das Design ist das Schanzkleid 1,5 Decks höher als üblich und gewährleistet eine bessere Ableitung der Wellenenergie beim Stampfen in schwerem Seegang. Das Forecastle ist geschlossen, Mensch und Technik sind dadurch vor Witterung geschützt“, erklärt Bosse. Dass Interieur und Service vom Feinsten sein werden, versteht sich von selbst. Dafür garantiert auch die weltweit renommierte Hotel Management School „Ecole Hoteliere Lausanne“, die das Hospitality Concept ausgearbeitet hat. Wenn ein Investor gewonnen werden kann, der dieses großartige Format in der Brust trägt, dann kann die „Sea Hawk“ Ende 2017 Ihren Abenteuern entgegen steuern. Und: Kapitän Matthias Bosse scheint nicht abgeneigt zu sein, höchstpersönlich auf der Brücke der „Sea Hawk“ das Kommando zu führen.

Technische Daten SEA HAWK:
Länge über alles: 103,00 m
Breite: 18,50 m
Tiefgang: 5,50 m
Volumen: 6400 t
Material: Stahl/Aluminium
Antrieb: Diesel-elektrisch
Motorleistung: 2 x 3700 kW
Geschwindigkeit (max.): 18,2 kn
Reichweite: 8000 nm @ 15 kn
Gäste: 36 in 18 Kabinen
Klasse: Polar Class 6

SWISS OCEAN
Kapt. Michael J. Zerr
Caspar Andri Largiader
Kapt. Matthias Bosse
SWISS OCEAN services GmbH
Riedweg 1
CH-8853 Lachen, Switzerland
info@swissoceanservices.com
www.swissoceanservices.com