Wohnen in höchster Qualität

Transformation ...

  • Quelle: PONNIE Images, Aachen www.ponnie.net
Wohnen in höchster Qualität 2017-12-14T13:17:52+00:00

Projektbeschreibung

München | Ausgabe 42 | Winter 2017

Mit dem aktuellen Münchner Projekt setzt Euroboden Maßstäbe für zeitgenössisches Wohnen im historischen Kontext.

Streng gerasterten, monotonen Lochfassaden kann Stefan F. Höglmaier nichts abgewinnen. Sein Anspruch bei der Entwicklung neuer Projekte ist ein anderer: Der Münchner, Jahrgang 1974, ist Visionär und Gestalter zugleich. Sein 1999 gegründetes Unternehmen Euroboden hat stets das Verhältnis zwischen Bauherr und Architekt sowie die besonderen Gegebenheiten vor Ort im Blick – vor allem aber die Qualität der entstehenden Architektur: „Euroboden ist die erste Architekturmarke der Immobilienbranche“, sagt Höglmaier, der bereits mit mehreren interessanten Projekten auf sich aufmerksam machte – darunter einem Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg an der Ungererstraße 158 in Schwabing-Freimann.

Transformation …

Gemeinsam mit raumstation Architekten aus Starnberg verwandelte er den unter Denkmalschutz stehenden Bunker mit seinen zwei Meter dicken Wänden in attraktive Wohn- und Büroflächen mit Tageslicht und „Weitblick“ über München. Eine Transformation, die sich niemand so richtig vorstellen konnte, als die Bundesliegenschaftsverwaltung das Relikt aus düsteren Zeiten 2010 zum Kauf anbot. Doch sie funktionierte.

… in Architekturkultur

Die architektonische Vision eines Projekts erarbeitet Euroboden bei jedem Bauvorhaben im Dialog auf Augenhöhe mit dem Architekten. Diesen schöpferischen und synergetischen Prozess nennt Höglmaier „Architek-turkultur“: Für das in der Branche durchaus nicht übliche Verhältnis wird Euroboden von national und international führenden Büros ebenso geschätzt wie als Ideengeber und Bauherr mit architektonischem Sachverstand. „Dadurch entstehen ästhetische Unikate, die gleichzeitig eine hohe Investitionssicherheit garantieren. Neben der Schaffung von neuem Wohnraum werten sie das Stadtbild auf und tragen so in zweierlei Sinn zur Stadtentwicklung bei“, sagt Höglmaier.

Neuinterpretation …

Aktuelles Beispiel für die zeitgenössische Neuinterpretation des Münchner Bürgerhauses ist die Erhardtstraße 10. Für das in unmittelbarer Nähe zur Isar gelegene Projekt hatte Höglmaier von Anfang an eine klare architektonische Vision: den Erhalt und die Entwicklung der einzigartigen, historischen Münchner Straßenzeile am Isarufer. Wichtig war ihm dabei, gemeinsam mit dem Architekten die überwiegend unter Denkmalschutz stehenden Nachbarhäuser sowie die städtebaulichen Spezifika der Isarvorstadt in die gestalterische Planung einzubeziehen.

… mit ausgezeichnetem Partner

Als Partner holte sich Höglmaier mit dem Berliner Thomas Kröger einen mehrfach ausgezeichneten Architekten ins Boot. Für das Münchner Projekt nahmen sich Thomas Kröger Architekten viel Zeit dafür, die Isarvorstadt mit dem nahe gelegenen Europäischen Patentamt, dem Deutschen Museum vis-à-vis und dem Gärtnerplatz im Rücken zu erkunden: „In so prominenter Lage und unmittelbarer Nachbarschaft von denkmalgeschützten Gebäuden achtet die Stadt sehr genau darauf, welches Aussehen Neubauvorhaben haben, und auch deswegen war für mich dieses Projekt ein ganz besonderes“, so Kröger.

Der Neubau bietet 24 um zwei grüne Innenhöfe gruppierte, in Bezug auf Größe und Raumaufteilung sehr unterschiedliche Wohnungen – von der effizient geschnittenen 2-Zimmer-Wohnung bis zum repräsentativen, 340m² großen Stadthaus mit Dachterrasse. Was sie verbindet: die hochwertige Ausstattung, die sorgfältige Gestaltung und die Grundrissplanung im Einklang mit der Architektur. Weithin sichtbares Erkennungsmerkmal ist die markante Dachlandschaft mit ihrer Eindeckung aus Kupferlamellen.

Zeitgemäße Übersetzung

Beim Vorderhaus griffen die Architekten Gestaltungselemente der benachbarten, historistischen Fassaden auf und übersetzten sie mit großer Sorgfalt in aktuelle Materialität und zeitgemäße Gestalt. Interessant ist dabei vor allem die Idee der zweigeteilten Fassade: Weit auskragende Erker verleihen einerseits den innenliegenden Wohnungen die Eleganz eines Salons und machen gleichzeitig die Vorderansicht zu etwas Außergewöhnlichem. Analog zu den prächtigen Fassaden der benachbarten Häuser wählten Thomas Kröger Architekten für die Erhardtstraße 10 eine betont handwerkliche Sgraffito-Technik.

Die drei im rückwärtigen Bereich liegenden Häuser greifen mit etwas schlichter gestalteten Fassaden und niedrigeren Traufhöhen die Tradition der Münchner Gewerbehöfe auf und werden über einen räumlich gefassten Weg und einen begrünten Gartenhof erschlossen.

Architekt

Thomas Kröger Architekten, Berlin
thomaskroeger.net

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