Photon-Counting-CT: der Quantensprung für präzisere Bilder, geringere Strahlenbelastung, mehr diagnostische Sicherheit. Bild: © Siemens Healthineers
STREIFZUG Kitzbühel & Alpenraum | Ausgabe 24 | Herbst 2026
Herz, Lunge, Brust, Prostata: Was früher schwer oder nur durch belastende Untersuchungen erkennbar war, lässt sich jetzt durch moderne Bildgebung früher, präziser und schonender abklären. Entscheidend ist dabei nicht, was ein neues Gerät kann, sondern was es Menschen bringt, die Gewissheit suchen: Veränderungen früher erkennen, Belastungen reduzieren und fundierter über die nächsten Schritte entscheiden.
HERZ: Früher Klarheit gewinnen, unnötige Eingriffe vermeiden
Herzkrankheiten bleiben oft lange unbemerkt. Druck in der Brust, Atemnot oder nachlassende Belastbarkeit können auf verengte Herzkranzgefäße hinweisen. Umgekehrt können sich Ablagerungen entwickeln, ohne Beschwerden zu verursachen. Mit dem modernen Photon-Counting-CT lassen sich Herzkranzgefäße hochauflösend und dreidimensional darstellen. Die Untersuchung erfolgt von außen, dauert nur wenige Minuten und kommt mit möglichst geringer Strahlenbelastung sowie vergleichsweise wenig Kontrastmittel aus. Ein Quantensprung in der Vorsorgebildgebung! So kann geklärt werden, ob relevante Ablagerungen oder Verengungen bestehen – ohne sofort einen Herzkatheter durchführen zu müssen. Muss eine Verengung behandelt werden, ist dieser unverzichtbar. Für die reine Abklärung kann das CT jedoch eine schonendere Alternative sein.

Herzkranzgefäße und Stents hochpräzise sichtbar – für mehr diagnostische Sicherheit Bild: © Siemens Healthineers
LUNGE: Kleine Veränderungen früh erkennen
Veränderungen der Lunge können lange ohne Beschwerden bestehen. Besonders bei erhöhtem Risiko, etwa durch langjähriges Rauchen oder berufliche Belastungen, ist eine frühe Abklärung wichtig. Ein modernes Low-Dose-CT kann bereits sehr kleine Veränderungen sichtbar machen, die im Röntgen oft nicht eindeutig erkennbar sind. Lungenrundherde lassen sich präzise vermessen und über längere Zeit beobachten. Ein kleiner Lungenherd bedeutet nicht automatisch Krebs. Die Bildgebung hilft, stabile Befunde von verdächtigen Entwicklungen zu unterscheiden und weitere Schritte gezielt zu planen.
PROSTATA: Vom Verdacht zur gezielten Abklärung
Ein auffälliger PSA-Wert ist noch keine Diagnose. Entscheidend ist, relevante Veränderungen möglichst sicher zu erkennen und unnötige Eingriffe zu vermeiden. Die multiparametrische MRT macht verdächtige Gewebebereiche sichtbar und zeigt deren Lage und Ausdehnung. Ist eine Gewebeprobe erforderlich, kann die Biopsie gezielt auf auffällige Stellen ausgerichtet werden. Der MRT-Befund unterstützt gemeinsam mit PSA-Wert und persönlichem Risikoprofil die Entscheidung, ob eine weitere Abklärung, Kontrolle oder Behandlung notwendig ist.

Dr. Gredler (links), Dr. Schwentner (rechts) und Dr. Kröll (Mitte): modernste Diagnostik und medizinische Erfahrung im Zentrum für Vorsorgebildgebung. Bild: © Gredler/Schwentner KI-modifiziert
BRUST: Kleine Veränderungen früh erkennen
Frühe Veränderungen sind meist nicht tastbar und verursachen keine Beschwerden. Dichtes Brustgewebe oder Überlagerungen können ihre Erkennung zusätzlich erschweren.
Moderne Mammadiagnostik kombiniert je nach Fragestellung Mammografie, Ultraschall und MRT. Dreidimensionale Aufnahmen können Überlagerungen reduzieren, Ultraschall ergänzt die Untersuchung bei dichtem Brustgewebe und die MRT liefert bei erhöhtem Risiko oder unklaren Befunden zusätzliche Informationen. So können kleine Veränderungen früher erkannt, auffällige Befunde gezielter abgeklärt und unnötige Zusatzuntersuchungen eher vermieden werden.
Nutzen Sie die neue Dimension der Vorsorgebildgebung
Im Zentrum für Vorsorgebildgebung bündelt die Praxisgemeinschaft Dr. Gredler, Dr. Schwentner und Dr. Kröll modernste Bildgebung und langjährige medizinische Erfahrung an einem Standort. Für Herz, Lunge, Prostata und Brust kommt jene Untersuchungsmethode zum Einsatz, die zur persönlichen Fragestellung und zum individuellen Risiko passt. Das bedeutet: schneller Klarheit gewinnen, unnötige Belastungen vermeiden und fundiert entscheiden, ob eine Beobachtung, weitere Abklärung oder Behandlung notwendig ist. Die Untersuchungen sind schnell verfügbar – ohne unnötig lange Wartezeiten.
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Praxisgemeinschaft Dr. Gredler
& Dr. Schwentner
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