Projekt Beschreibung

Yachting | 2026

Das Dilemma vieler Hochsee-Angler ist ja, dass ihre Boote meist nicht groß und seetüchtig genug sind, um die ganz interessanten und mitunter weit im Ozean liegenden Fanggründe ansteuern zu können. Der Auftraggeber der „Special One“ hatte darauf keine Lust mehr, die Zeit der Kompromisse war vorbei – Royal Huisman, eigentlich bekannt für den Bau großer Segelyachten, sollte seinen Traum umsetzen.
Mit ihren 52 Metern Länge, sechs Decks und einem 12 Meter hohen und sogenannten „Tuna-Tower“ präsentiert sich „Special One“ nach einigen Jahren an Planung und Bauzeit als kompromisslose Sportfishing-Maschine im Superyacht-Format.

Im Heck kämpfen Eigner und Gäste mit Marlin & Co. Innen wirkt „Special One“ wie eine Luxusyacht.

32 Knoten mit 12.000 PS

Die Herausforderung war gewaltig: eine Yacht zu konstruieren, die sowohl die Hochleistung eines echten Sportfischers liefert als auch den Komfort und die Ausstattung eines Superyacht-Traums für mehrere Generationen erfüllt. Das Ergebnis spricht für sich. Zwei MAN-Motoren liefern zusammen fast 12.000 PS und ermöglichen Geschwindigkeiten von über 32 Knoten. Durch den Einsatz von Alustar-Aluminium konnte das Gewicht um 12 Prozent reduziert werden – ein entscheidender Faktor, um die ambitionierten Leistungsziele zu erreichen. Royal Huisman kombinierte hierfür modernste Leichtbauverfahren mit Methoden aus der Raumfahrttechnik. Vripack aus den Niederlanden übernahm das komplette Design der „Special One“ – vom Rumpf über das Ex- bis zum Interieur. Die Halbgleiter-Rumpfform wurde hydrodynamisch optimiert, um bei Marsch- wie Höchstfahrt möglichst wenig Widerstand zu erzeugen.

Ein Fahrstuhl verbindet die Decks der Yacht. Auf dem Vordeck ließ der Eigner eine Entertainment-Lounge mit zahlreichen Lautsprechern installieren.

Aus einem einzigen Baum

Trotz dieser Performance bleibt die „Special One“ innen eine echte Superyacht. Das Interieur-Design von Vripack folgt einer klaren Linie: Als zentrales Material wurde Walnussfurnier gewählt – durchgängig aus nur einem einzigen Baum gefertigt, was dem Innenraum eine besonders harmonische Optik verleiht. Helle Esche sorgt unter den Füßen für ein angenehmes Gefühl, während gezielt eingesetzte Akzente aus gebeizter Eiche und aquamarinfarbenen Textilien für visuelle Spannung sorgen. Der Innenausbau folgt präzise den Linien von Rumpf und Aufbau, um das Raumvolumen optimal auszunutzen. Auf dem Oberdeck lädt eine elegante Bar mit hinterleuchteter Front und einem Weinklimaschrank für bis zu 300 Flaschen zum Verweilen ein. Ein Deck tiefer nimmt der Essbereich mit seiner ovalen Intarsienarbeit aus 237 Elementen aus Esche und Wengé eine zentrale Rolle ein – ein handwerkliches Highlight, das den luxuriösen Charakter des Innenraums unterstreicht. Hier schmeckt der zuvor gefangene Fisch dann gleich doppelt so lecker.

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