Projekt Beschreibung

Yachting | 2026

Entgegen des üblichen Klischees, dass an Bord eine Party nach der anderen gefeiert wird, stechen die meisten Megayachten mit Familien und oft mehreren Generationen in See. Um eine aufregende Zeit miteinander zu verbringen, bietet sich diese Urlaubsart förmlich an. Gleichzeitig kann eine Yacht als Umfeld auch herausfordernd sein – insbesondere, wenn man mit kleinen Kindern reist, die eigentlich ständig beaufsichtigt werden müssen. Deshalb entscheiden sich einige Familien dafür, eine separate Betreuungsperson mitzunehmen und quasi in die Familie zu integrieren. Ella ist eine Superyacht-Nanny, die genau diesen Job macht.

Ella Peters hat schon als Kind gesegelt und weiß, wie das Leben auf Yachten funktioniert – ihr Ziel und Auftrag: Kindern die bestmöglichen Ferien zu realisieren.

Spielplatz Ozean

Was nach paradiesischer Kinderbetreuung klingt, ist in Wahrheit ein hochprofessioneller Fulltime-Job – mit ganz besonderen Bedingungen. Auf einer Yacht gibt es keine klassischen Spielplätze oder Parks. Dafür: Wasser, jede Menge Fantasie und ein bisschen Improvisationstalent. „Yachten sind so ausgelegt, dass Erwachsene eine tolle Zeit haben“, sagt sie. „Und ich mache es mir zur Aufgabe, alle Möglichkeiten zu nutzen, damit auch die Kinder Spaß haben.“ Dazu gehören selbst organisierte Wasser-Wettspiele, kreative Bastelstunden an Deck oder Schatzsuchen rund um das Schiff. Geburtstagskarten werden mit Liebe gebastelt, es wird gebacken – oft zusammen mit der Küchencrew – und gespielt, was das Zeug hält.

Schatzsuchen, Geburtstagsparty oder Bastelnachmittage – Kreativität ist gefragt.

Der schönste Moment? Capri.

Natürlich hat das Ganze auch seine Tücken. Sicherheit ist oberstes Gebot. Viele Yachten haben eine klare Regel: Kein Kind darf sich ohne Aufsicht bewegen. Für freiheitsliebende Kinder – oder solche, die es gewohnt sind, alleine loszuziehen – kann das eine echte Umstellung sein. Auch für die Nanny selbst gibt es Herausforderungen: schmale Gänge, rutschige Decks, steile Treppen, enge Kabinen. Und dann die riesigen Sicherheitstüren, die für Kinderhände viel zu schwer sind – und nebenbei ziemlich verlockend aussehen. „Man muss die Umgebung immer im Blick haben und antizipieren. Was könnte gefährlich werden? Wo muss ich besonders aufpassen?”, erklärt Ella. Und gleichzeitig: cool bleiben. Denn Hektik überträgt sich auf die Kinder. Gelassenheit ist auf See Pflicht.

Der Bonus des Jobs? Ella Peters bereist die Welt und arbeitet dort, wo andere Urlaub machen.

Auf die Frage, was ihr emotionalster Moment an Bord war, muss sie nicht lange nachdenken: „Ich war mit einem kleinen Mädchen auf einem Jetski. Wir fuhren durch die Felsen bei Capri – die Faraglioni. Wir hielten an, ich zeigte ihr die Fledermäuse, die dort wohnen, und wir sprachen über Dinosaurier. Sie war völlig fasziniert. Es war einer dieser magischen Momente, in denen du weißt: Das wird sie nie vergessen.“

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