Projekt Beschreibung

Yachting | 2026

Das 1986 von Massimo Gino und Mario Pedol gegründete Studio Nauta Yachts zählt heute zu den prägenden Adressen im Yacht-Design. Von 30 Fuß langen Booten bis zu 180-Meter-Superyachten entwickelt das Team Außen- und Innenlinien, die Funktion, Ästhetik und zeitlose Eleganz verbinden. Beide Gründer stammen aus maritimen Familien, was ihre Haltung zum Design maßgeblich geprägt hat. Pedol etwa wuchs auf Regattabahnen und Familienyachten auf; der Bau eines Mini-Tonners während des Studiums markierte den Einstieg in eine Karriere, die von Beginn an auf durchdachte, nutzerorientierte Gestaltung setzte. Mit der Nauta 54 begann 1986 der Weg zu einem Studio, das konsequent Räume schafft, die funktional wie ästhetisch überzeugen. „Um das zu erreichen, muss man vollständig in das Projekt und die Vision des Eigners eintauchen – seine Träume und Erwartungen vorwegnehmen und sich in sie hineinversetzen“, sagt Pedol.

Die knapp 40 Meter lange „My Song“ gestaltete Nauta für den Unternehmer Pier Luigi Loro Piana. Baltic baute die Yacht in Finnland.

Noch gilt die 180 Meter lange „Azzam“ als größte Yacht der Welt. Nauta lieferte die Linien für einen Eigner aus dem Nahen Osten.

Klare, zeitlose Linien

Nauta arbeitet markenübergreifend an Segel- und Motoryachten, von Einzelanfertigungen bis zu Serienmodellen. Klare, zeitlose Linien und ein ganzheitlicher Ansatz prägen die Entwürfe. Luxus bedeutet für Gino und Pedol nicht vordergründige Opulenz, sondern harmonische Räume, die den Aufenthalt an Bord und die Nähe zum Meer intensivieren. Beispiele reichen vom Pardo GT75 über die 108-Fuß-Segelyacht Gelliceaux für Southern Wind bis zu großen Einzelbauten wie Thunderball, einem 70-Meter-Projekt gemeinsam mit Vripack. „Der Schlüssel liegt darin, seiner eigenen Vision treu zu bleiben. Luxus im Yachtbau ist mehr als reines Styling“, kommentiert Nauta-Mitgründer Massimo Gino. „Es geht darum, funktionale, gut organisierte Räume zu schaffen, die es den Eignern ermöglichen, vollständig in die natürliche Umgebung einzutauchen.“

„Dragonfly“ ist eine weitere Giga-Yacht-Referenz der Italiener. Die Yacht misst 142 Meter und besitzt ein von Nauta entwickeltes Interior, das der Eigner privat hält.

Die Handschrift des Studios findet sich auch in spektakulären Großyachten wie der 180 Meter langen Azzam oder der 142-Meter-Lürssen Dragonfly von 2024. 2023 lieferte Royal Huisman zudem die 48-Meter-Segelyacht Nilaya aus, entwickelt für einen Eigner, der Komfort und Performance gleichermaßen verlangte.

Das 70 Meter lange Projekt „Milano“ entstand für Tankoa Yachts aus Genua. Es zeigt einen großen offenen Heckbereich, ein aktuell sehr populäres Feature.

Auch Serienyachten gehören zum Nauta-Portfolio: hier das stylische Interior einer Grand Soleil 52.

Fließende Übergänge

Das Team von 25 Spezialisten arbeitet in einem offenen Studio, das interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert. Nauta folgt einer klaren Methode: Zunächst wird die Vision des Eigners definiert, anschließend technische, bauliche und budgetbezogene Rahmenbedingungen analysiert. Diese Grenzen werden integraler Bestandteil des kreativen Prozesses – mit dem Ziel klarer, eleganter Formen, harmonischer Proportionen und eines fließenden Übergangs zwischen Innen- und Außenbereichen. Ein Beispiel dafür ist „The Island“, ein patentiertes System aus klappbaren Plattformen am Heck, das eine begehbare Terrasse auf Meeresniveau schafft. Beim derzeit entstehenden 72-Meter-Projekt Moonflower wird diese Lösung um einen höhenverstellbaren Pool ergänzt.

Im 40. Geschäftsjahr: Mario Pedol (l.) und Massimo Gino (r.), die Gründer von Nauta

Mit Blick auf die Zukunft arbeitet Nauta verstärkt an nachhaltigen Konzepten und Yachten für abgelegenere Reviere. Der 75-Meter-Explorerentwurf XP75 zeigt diese Ausrichtung: Ice-Class, zwei Helipads, zwei Pools und auf Effizienz optimierte Linien.

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